Manni, das Mammut ist wieder da

MANNI, DAS MAMMUT IST WIEDER DA

Viele Fans des ehemaligen Eiszeitmuseums in Bordesholm haben Manni, das Mammut, sicher noch in Erinnerung. Im damaligen Eiszeitmuseum war Manni das Erkennungssymbol und auch das Markenzeichen des Museums. Heute steht die 2,50m hohe Tierbüste, erheblich ramponiert und nach 13 Jahren Abwesenheit, im Brügger Museum für Erdgeschichte „Tor Zur Urzeit“. Die Nachbildung eines Wollmammuts steht zusammen mit dem ebenfalls wieder zurück gebrachten Baby-Mammut und einem Moschus-Ochsen im Findlingsgarten des Museums „Tor Zur Urzeit“. Von 1997 bis 2003 war der in einem Teich sitzende Manni das Markenzeichen des Stolper Eiszeitmuseums. Bis zum Bordesholmer Bürgerentscheid im Jahre 2004, der sich gegen einen Neubau des Bordesholmer Eiszeitmuseums aussprach, war Manni im Bordesholmer Eiszeitmuseum der Hingucker. Manni fand daher für 13 Jahre im „Natureum Niederelbe“, das an der Elbmündung 30 km von Cuxhaven entfernt liegt, ein neues Zuhause. „Wegen eines Konzeptwechsels wollte das „Natureum Niederelbe“ die Nachbildungen als Dauerleihgaben loswerden. Da haben wir sofort zugegriffen“, erklärte Museumsleiter Dr. Gerald Kopp. Mit Hilfe der Firmen Dilba-Kunstoffbau aus Neumünster, der Wattenbeker Firma KFZ-Service Gerhard Möller und den Feuerwehrkameraden der Freiwilligen Feuerwehren Brügge und Wattenbek, wurden die 3 Exponate nach Brügge transportiert. Für die recht umfangreiche Restaurierung von Mammut Manni und dem Baby-Mammut sowie dem Moschus-Ochsen, hat die VR Bank Neumünster eG zusammen mit der Geschäftsstelle Bordesholm 1.000 Euro gespendet.

MANNI, DAS MAMMUT IST WIEDER DA

Alle Hände voll zu tun hat der in Bordesholm bekannte Graffiti-Künstler Harald Boigs. Der erste Mammutzahn sitzt wieder an seinem Platz, der Zweite will noch nicht so richtig passen. Die Modelle sind aus Glasfaser verstärktem Kunstoff und an vielen Stellen defekt. „Die Reparaturen sollten vor dem Winter fertig sein, damit kein Wasser in die Kunststoffhüllen eindringt und bei Frost das Material sprengt“, resümiert der Künstler.